Ich?



Als ich ein Kind war, wohnte in meiner Straße ein paar Häuser weiter ein Mädchen in meinem Alter. Wir waren befreundet. Trafen uns Nachmittags mal, spielten, und wir gingen in den gleichen Kindergarten, weshalb unsere Eltern die Abmachung hatten, dass sie sich wöchentlich damit abwechseln, uns beide zusammen in den Kindergarten zu fahren.
Als ich in die Schule kam, lernte ich dann ein Mädchen kennen, dass auch ein paar Häuse weiter, in die andere Richtung, wohnte, und auch wir wurden Freunde. Irgendwann stellte ich das eine Mädchen dem anderen vor, und die beiden verstanden sich super. Und zwar so gut, dass sie glatt beste Freundinnen wurden und mich komplett übergingen. Das traf mich damals schon echt hart, sodass ich einem der beiden einen Brief schrieb. Ich schrieb nicht sowas wie "Ich bin traurig darüber, wie sich das entwickelt hat und frage mich, ob wir nicht auch zudritt gute Freunde sein können", sondern drückte meine Empörung etwas kindischer aus (ich war ja immerhin auch ein Kind). Wir haben nie über dieses Problem gesprochen. Wir waren ja auch Kinder, und ich wusste nicht, wie ich mit diesem plötzlichen Verlust der beiden Freundinnen umgehen sollte, während die beiden, scheinbar, überhaupt nicht wahrnahmen, das ich immer mehr ausgeschlossen wurde. Irgendwann zog das eine Mädchen weg, dann das Andere, und sie gerieten mit der Zeit in Vergessenheit. Neulich hatte ich aber einen total wirren Traum und eine der beiden tauchte darin auf. Am Tag darauf gab ich ihren Namen (dabei kannte ich nichteinmal die richtige Schreibweise) bei Google ein und wurde promt auf ihr Facebook-Profil weiter geleitet. Ich schrieb ihr und fragte, ob sie denn diejenige sei, die ich auch tatsächlich gesucht hatte, und sie antwortete mit "Ja, wieso?".
Darauf erzählte ich ihr, wer ich bin, und von da an kam nie wieder eine Antwort zurück. Ich habe damals als Kind schon mit der Zeit gemerkt, dass sich die beiden Mädchen sehr von mir distanziert hatten, und heute frage ich mich wirklich, wieso eigentlich. Sie hat ja, nachdem sie erfahren hatte, wer ich bin, nicht mal mehr zurück geschrieben. Scheinbar hat sie mich nicht als besonders netten/guten Menschen in Erinnerung, und ich frage mich zunehmen, wieso das so ist. Ich bin loyal, und das war ich schon immer gewesen, und Freundschaft ist ein so wichtiges Gut für mich, dass ich stets bemüht bin, gute Freundschaften zu pflegen, und das habe ich immer versucht. Aber genauso habe ich auch als Kind bei diesen beiden Mädchen gelernt, dass ihnen ihre Freunde nicht mal annähernd so wichtig waren, wie ihr eigenes Wohlbefinden (Einem Mädchen haben ich mal eine ganze Reihe Maoam-Kaubonbons geschenkt. Von ihr erhielt ich daraufhin ein paar Krümel von der Kauggummi-Dynamit-Stange).
Liegt das an mir?
16.3.11 00:21


Arbeitsamt



Ja, ich war heute beim Arbeitsamt. Am Freitag kam ein Brief, in dem stand, dass ich heute einen Termin zur persönlichen Berufsberatung hätte. Morgens, um halb elf. Und sollte ich den Termin nicht wahrnehmen können, solle ich doch telefonisch absagen. Wusstet ihr, dass das Arbeitsamt keine kostenlose Telefonnummer hat? Nichteinmal ein Ortstarif. Die haben so eine 0180-Telefonnummer. Und was ist dnen Monat-Morgens für eine Zeit? Da ist doch keiner zu Hause.
Außer die Studenten, mit den immer ausfallenden Seminaren... der Berufsberater, bei dem ich im Januar schon war, weiß auch nicht so genau, was er mir sagen soll. Er sagte, er hat da manchmal Leute sitzen, die wissen nichts. Aber was soll er mir sagen? Und dann finden wir raus, dass ich da nur auflaufe, damit die Familienkasse mir weiterhin Kindergeld zahlt. Praktikum zählt ja nicht als offizielle Beschäftigung, und mein Studienvertrag läuft Ende diesen Monats aus. Also bin ich "Lehrstellensuchend".
14.3.11 15:24


Analsalbe



Das Internet hat ganz schn dazu beigetragen, dass die jungen Menschen von heute nicht mehr nur außer Stande sind, selbst nachzudenken (Problem? Google weiß da sicher Rat!), sondern sie gehen auch jeglicher Konfrontation und Auseinandersetzung aus dem Weg. Wenn Sie mal eine Meinung zu etwas haben, hüten sie sich aber, sie öffentlich kund zutun, sondern schreiben lieber als "Anonym" irgeneinen Beitrag und schauen sich die Reaktionen darauf nie wieder an. Man könnte ja zurecht gewiesen werden. Hey, ich hab sogar erlebt, dass ein Mädchen aus meiner eigenen Schulklasse einen Weblogeintrag über mich und wie sehr ich sie nerve geschrieben hat. Und am selben Tag hat sie mich noch ganz lieb angelächelt und so getan, als sei nichts. Was ist passiert, dass sich die jungen Menschen nicht mehr trauen "Halt doch dein Maul" jemanden persönlich ins Gesicht zu sagen? Nein, sie erstellen lieber Hass-Homepages und sorgen dafür, dass die betroffenen Person das ganze niemals sieht. Könnte ja sein, dass sie dann zur Rede stellt. Und davor sind wir absolut nicht gewapnet.
13.3.11 15:40


Leere?



Ich bin gerade so leer. Im Sinne von Kopfleer. Nicht Gefühlsleer.
11.3.11 00:02


Streifenpolizist muss man sein



Eigentlich nicht. Das ist doch ein undankbarer Job. Also vor ungefähr einem Jahr fing hier im Haus jemand an, ziemlich basslastige Musik zuhören. Also, nicht zu humanen Zeiten wie Mittags oder Abends. Das begann Morgens um 4 und ging bis Abends um 3. Zunächst dachte ich, dass sei mein unmittelbarer Nachbar, der zeitgleich mit mir hier eingezogen ist. Der sah nämlich so nach House-Elektro-Zeugs aus. Bass kann man nämlich nicht lokalisieren, deshalb musste ich natürlich schätzen. Zu der Zeit fing besagter Nachbar, mit dem ich meine Wohnzimmerwand teilte, auch an, vermerht Sisha-Partys zu feiern, sich mit seiner Freundin zu streiten und lautstark auf dem Balkon zu telefonieren. Bei einem Telefonat bekam ich dann mit, dass er gerade dabei war, auszuziehen. Ich ließ ihm auch die Partys, denn er war jung (bin ich ja auch :D), und wie ich aus seinen Gesprächen heraus hören könnte, war irgendein Abschluss gemacht (ich nehme an, Abitur, da er mal sagte, er wolle dann Management studieren. Allerdings wollte er im Sommer vorher auch ganz viel lernen, und ich pers. wüsste nicht, wieso man in der 12. Klasse lernen sollte... aber vielleicht ist er ja durchgerasselt? Na ja, egal). Dann zog er aus, und unmittelbar danach begannen nebenan die Rennovierungsarbeiten, und zwar um acht Uhr Morgens (sei gesagt, dass ich in dem Jahr auch mein Abitur gemacht hatte und daher von März bis September frei hatte und das vorallem im Sommer genoss und so frühsportliche Renovierungen nicht begrüßte). Dann zog ein blondes Mädchen dort ein (das blond fällt sehr auf, deshalb erwähne ich es), und die Boum-Boum-Musik fing wieder an (vielleicht war sie auch nie weg, keine Ahnung). Dazu bereicherte der altbekannte Geruch von verbennendem Mariuhana den Flur, und den Balkon, und ich beschloss, dass ich diese Nachbarin mehr mochte, als den Typen vorher. Bis heute dachte ich übrigens auch noch, dass die laute Musik von ihr kam. Ich liege so gemütlich auf der Couch und lese ein tolles Buch (ich kann nämlich nicht einschlafen, dennoch würde ich eine absolute Stille begrüßen. Aber generell ist so ein stetiger Bass von irgendwo echt nervig), und dieses penetrante Bum Bum Bum Bum Bum Bum dröhnt dabei so beißend in meine Ohren, dass sich sämtliche Hemmungen in mir lösten. Ich war noch nie bei der Nachbarin schellen, wegen dem Lärm (sie hat sogar mal eine Party angekündigt, was sie gleich noch symphatischer machte).*
Mein Auftreten ist nicht sonderlich selbstbewusst... meistens zumindest... durch meine Körpergröße und die dazugehörige Körperform (klein und zierlich) und das im Vorpost erwähnte, nicht laute Organ.
Aber heute Nacht war ich einfach so geladen, dass ich mir Schuhe anzog, um die Quelle des Lärms zu suchen. Die Nachbarin war es nicht. Sie schaute nur Fernsehn, was ich hier, in meiner Wohnung, nur sehr leise wahrnehme und worüber ich hinweg sehen kann. Ein Stockwerk höher*, ich öffnete die Feuerschutztüren zu den Wohnungen, hörte ich auch nichts. Und dann, noch eine Etage weiter oben, dröhnte die Musik aus der Apartment-Wohnung, als wenn es eine Dikothek wäre. Es wundert mich wirklich, dass die unmittelbaren Nachbarn noch gar nichts dazu gesagt haben. Na ja, wie sollten sie? Als ich schellte, rührte sich absolut nichts. Auch, als ich das zweite mal klingelte, um den Musikhörer zu bitten, Kopfhörer zu nutzen, da ja nunmal noch ungefähr 40 andere Wohnungen in diesem Haus sind, auf deren Bewohner man eben Rücksicht nehmen muss. Als ich dann anklopfte, wurde die Musik im Inneren nur noch lauter. Da platze dann mein sprichwörtlicher Faden (edit: Faden? Ich meinte Kragen). Ich ging wieder zurück in meine Wohnung, schnurschnacks zum Telefon und wählte die 110. Ja, man kann wirklich pingelig sein, oder? Aber, na ja, die Musik läuft jetzt seit gut einem Jahr (ich erinnere mich ziemlich genau, weil sie mich das erste mal um 4 Uhr morgens an einem meiner letzten Schultage im März geweckt hatte), und es ist Dienstagmorgen (war es letztes Jahr übrigens auch), zwei Uhr. Ich würde es an einem Freitag verstehen, und an einem Samstag. Aber doch nicht mitten in der Woche? Und vorallem nicht ständig. Ich weiß, dass man gesetzlich einmal im Jahr eine lautere Party zu Hause feiern darf, die Nachbarn höflicherweise vorher auf einen etwas lauteren Abend informieren sollte (ist ja alles kein Muss, aber eben höflich).* Ich war so voller Adrenalin, dass ich überhaupt keinen Schiss vor dem Gespräch hatte. Ich spielte schon öfter mit dem Gedanken, aber fände es doof, die Bullen zu rufen, wenn ich nicht wenigstens selbst mal vorher oben war. Da ja aber, wie erwähnt, oben überhaupt niemand vernünftig reagiert hat, sah ich keinen anderen Ausweg. Ich wollte ja auch nicht die anderen Nachbarn belästigen. Also meldete ich die Ruhestörung. Laute Musik. Oben im Fünften. "Alles Klar, ich schicke dann eine Streife vorbei".
Supi :D die kam auch recht schnell, und schellte zuerst bei mir. Sie kamen dann auch zurerst zu mir, und sahen mich so musternd an und fragten: "Worum geht's?" Und ich dachte, ich hätte das ja eben alles dem Typen am Notruf erzählt, aber gut. "Lärm. Oben im fünften." Und die beiden starren mich so komisch an, und ich starre so komisch zurück... ja, wie jetzt? "Da ist echt laute Musik." Und dann meinten die "Im vierten?" Und ich schüttel den Kopf: "Nein im fünften. Ich war ja gerade schon da, aber da reagiert niemand." "Ach so", verstehend nicken die beiden und sagen, dass sie dann mal noch oben gehen. Und ab hier... ja was passiert ab hier? Ich hab nur noch gehört, wie oben an die Tür geklopft wurde.
Also, wenn es jemanden zu laut ist, geht man zuerst mal selbst hin. Ich würde sagen, zwei bis drei mal, wo man dann droht, die Polizei zu rufen, sollte der Übeltäter seine Musik nicht leiser machen. Erst dann ruft man die Polizei. So seh ich das. Sonst wirkt das so... na, ich weiß nicht.
Die Beschwerden über mich, zum Beispiel, einmal wegen Lärm in der Nacht, und einmal, weil ich meine Post zu selten aus dem Briefkasten geholt habe (ehrlich jetzt!), kamen nicht direkt zu mir, sondern gingen zum Hausmeister, der sie dann (mitten in der Aldi!) an mich weiter leitete. Ist doch doof. Sind die zu feige, oder was ist deren Problem, mit mir persönlich darüber zu reden? Der Prinz hatte schon gesagt, dass er da mal hoch geht. Er wirkt ja schon recht einschüchternd, mit seinen zwei Metern und der Bodybuilder-Statur. Aber was nützt ein schweres Aussehen, wenn der Typ selbst zu feige ist, die Tür zu öffnen, wenn jemand klingelt, der sich beschweren will? Also, das ist eigentlich auch so eine Nummer. Das ist, wie anonym auf Weblogs bescheuerte Kommentare zu posten, weil man zu feige ist, zu dem, was man meint/sagt/vertritt zu stehen, weil man Angst vor Auseinandersetzungen und Konfrontationen hat. So ähnlich ist es für mich auch, ohne Vorwarnung die Polizei zu rufen, wenn jemand nervt. Ich hab ja vorgewarnt. Und wenn er die Tür aufgemacht hätte und sich mal angehört hätte, was ich sagen wollte, hätte ich nicht sofort die Bullen gerufen. Erst nach dem zweiten Mal hätte ich das getan. Na ja, aber wie man das so kennt, mit den Polizei-Ermahnungen, sind die ja eigentlich nur einschüchternd gemeint. Was sollen sie schon großartig machen, außer zu sagen "Ey, mach deine Scheiße hier leiser, da unten im Dritten hat sich wer beschwer!"
Aber ich meine, diese Einschüchterung ist manchmal schon genug (ey, der Typ hat die Musik nur aufgedreht, als ich geklopft habe?? Man, was für ein mieser, feiger Hund!). Wie ich jetzt aber feststele (bei den * schon), hat ihn das nicht wirklich eingeschüchtert, und die lauten Bässe (heißt das Bässe?) dringen gerade schon wieder in meine Wohnung.
Also, was soll ich jetzt tun? Nochmal die Bullen rufen? Nochmal hoch gehen?
Wie mir gerade eingefallen ist, werde ich morgen mal zum Hausmeister gehen und ihr sagen, dass der Typ im fünften Nachts echt laut ist. Auch, wen ich bezweifel, dass ihn das in irgendeiner Form jucken wird (da hat jemand ein ganz schön ignorantes und feiges Arschloch großgezogen, erinnert mich ein wenig an die rothaarie Mitschülerin, die ich mal hatte (ich schreibe rothaarig, weil das sehr aufgefallen ist). Und dann könnte ich noch bei der Genossenschaft anrufen und mich dort beschweren, die können doch sicherlich auch was machen? Na ja, und wenn ich all das getan habe, dann werde ich aus diesem Haus ausziehen. Aber das ist mir egal. Ich bin nämlich wirklich, wirklich sauer auf diesen Typen, der ab sofort bei mir "ignoranter Feigling (aus dem 5.) heißt.
8.3.11 02:43


Fahrrad



Ich habe mein Fahrrad aus dem Keller geholt, und bin losgefahren. Na ja, nicht ganz. Der Prinz meinte, die Reifen müssen noch aufgepumpt werden. Ich meinte das nicht, denn ich konnte sie nicht problemlos eindrücken, im Gegensatz zu ihm. Manchmal vegisst man eben, dass der andere zu einer gänzlich anderen Gewichts- und Kraftklasse gehört. Als ich dann tatsächlich losgefahren bin, mit den frisch aufgepumpten Reifen, spürte ich diese Tatsache gleich beim Bordstein, den ich herunter fuhr. Die Reifen waren so hart, dass sie nicht nachgaben und federten. Und so bin ich den ganzen Weg gefahren - Autsch. Kein Wunder, dass ich heute Probleme habe, normal zu sitzen. Außerdem, daran denkt man ja nicht unbedingt, ist das Rad geplagt von drei Jahren im Keller stehen... alles, was ölig sein sollte, war staubtrocken. So war es mir absolut unmöglich, runter zu schalten... und wenn man dann über grobes Kopfsteinpflaster fährt, und ausversehen hochschaltet, steht man da. Im 18. Gang und kommt nicht vor und nicht zurück.
Ich wollte zu einem Ort, wo letztes Jahr bedingt durch das Kuluthauptstadtjahr eine alte, zerfallene Ruine künsterlisch umgestaltet wurde, und diese fotografieren.
Da ich zur Zeit keinen USB-Stick habe, habe zuvor die SD-Karte aus der Kamera genommen, um damit Daten zum Copyshop zu transportieren (Ja, ich hab zwar mehr als eine SD-Karte, aber ich hab keinen Kartenleser (außer am Laptop, aber den nutz ich nicht für's Arbeiten) und musste die Daten mithilfe der Kamera auf die Karte ziehen, da hab ich Karte dann aus der Kamera rausgenommen und dafür keine andere eingesetzt und dann, obwohl ich noch dachte "das darfste dann nicht vergessen", hab ich es vergessen, und zog los, zum fotografieren, ohne Speichermedium. Sooo schwierig, bei einer Digitalkamera). Das war dann ein kleines bisschen ärglerich, aber nicht so viel. Weil ich ja eh vor hatte, am Tag darauf (heute) wieder dahin zu fahren. Und erfahrungsgemäß sind Montagsmorgens sehr viel weniger, nervige Menschen unterwegs, als Sonntagvormittags. Menschen sind sowieso das aller ätzenste, was es so gibt, wenn man mal unterwegs ist. Am meisten mag ich diejenigen nicht, die sich darüber aufregen, dass du mit dem Rad hinter ihnen fährst, dich aber nicht meldest, damit sie Platz machen um dich vorbei zu lassen. Auf einem Fußgängerweg ohne Fahrradweg nehm ich mir doch nicht raus, die Fußgänger wegzuklingeln. Ich hab zudem keine Klingel. Und ein lautes Organ auch nicht. Um normale Sprechlautstärke zu erreichen, muss ich immer schreien, und das ist auf Dauer anstregend, deshalb rede ich nicht viel.
Und am zweit meisten hasse ich diese Menschen, die in einer 8-Köpfigen Reihe alle nebeneinander laufen müssen, auf einem fünf meter breitem Weg, und damit weder rechts, noch links, in irgendeiner Form Platz lassen, zum vorbei kommen. Wieso laufen die alle nebeneinander? Ich bin noch niemals in einer größeren Gruppe in einer Reihe nebeneinander gelaufen. Das ist doch voll doof.
Nach Hause bin ich dann mal nicht den üblichen, bekannten Weg gefahren, sondern den Fahrradfahr-Schildern Richtung nach Hause lang. Da hat's mich gewundert, weil sie mich irgendwie eine irre lange Strecke in die entgegen gesetzte Richtung geschickt haben. Irgendwann führten die Schilder dann wieder zurück, und zwar einen irren steilen Berg hinauf. Ich meine, ich kann diesen Berg bestimmt schaffen mit dem Rad. Irgendwann. In ein paar Wochen. Wenn ich jeden Tag meine Kondition trainiere. Aber jetzt? Mir ging es noch niemals so schlecht, konditionsmäßig, wie jetzt. Ich hab auch noch nie soviel nichts getan. Nicht mal in der Zeit zwischen Sekundarstufe 1 und Oberstufe, als ich ein Jahr lang krank rumlag, hatte ich so viel nichts zu tun.
Diese unglaubliche Schwachheit führte auch dazu, dass ich heute nicht gefahren bin. Denn ich wachte auf und war einfach unglaublich fertig. Stattdessen bin ich in die Stadt gelaufen, stand ein paar Stunden rum und hab den Rosenmontagszug (nicht) bewundert und bin dann wieder nach Hause gelaufen. Morgen geht's dann aber wieder mit dem Rad zu den alten Ruinen, wirklich Fotos machen, und ins Fitnessstudio.
8.3.11 01:09


Ideen, Inspiration. I need Erleuchtung



"Erkundung eines Ortes" lautet das Thema, welches ich fotografisch umsetzen muss. Und natürlich ist mein Kopf leer. Na klar, die banalsten Ideen sind mir auch schon in den Sinn gekommen, aber einfach nur die Sehenswürdigkeiten zu fotografieren ist nichts außergewöhnliches. Aber vielleicht macht genau das die Idee zu etwas weniger gewöhnlichen, als es eigentlich ist. Hat jemand eine Idee?
5.3.11 19:46


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]