Kunst ist äußerst nutzlos.

Art is quiet Useless ist eines der bekanntesten Aphorismen von Oscar Wilde, und dieser Satz schließt sogar das Preface von seinem berühmtesten und einzigen Roman „The Picture of Doran Gray“ ab.
Und damit bringt er auf den Punkt, was Kunst überhaupt aus macht. Kunst ist ein Luxusgut. Es ist eigentlich nicht notwendig, und dennoch vielfach gewünscht. Und irgendwie ist es auch wohltuend und macht glücklich. Sei es den Betrachter, oder den Künstler selbst.
Doch sagt dieser Aphorismus auch aus, dass Kunst eben etwas hübsches zum Ansehen ist. Etwas furchtbares, hässliches, kann nicht wohltuend im Anblick sein, und so ist die wichtigste und gravierendste Eigenschaft von Kunst: Sie muss hübsch sein. Und danach versuche ich, mich zu richten.
Auch, wenn ein Hintergrund und eine Intention in einem Werk, dieses erst zur Kunst macht, steht dennoch die Ästhetik deutlich im Vordergrund.
27.3.11 15:53
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


muslima / Website (27.3.11 16:12)
sorry, du widersprichst sowohl dir sebst, as auch der kunstgeschichte. ausserdem war wilde offensihtlich ein aktionist und hat vieles getan/geschrieben nur der aktion und der provokation wegen. also, nicht alles ernst nehmen. wenn du schreibst, dass die kunst wohltuend ist und glücklich maht, dann ist das bereits der nutzen und der zweck. und ausserdem, nicht nur hübsche sachen sind kunst - denk mal nur an bosch oder goya oder bacon.
hast du mal daran gedacht, was du wohl über deine zivilisation erzählen wirst können, wenn du dich plötzlich auf einem anderen planeten vorfindest? wirst du erklären können, wie das flugzeug, das telefon oder das handy funktioniert? wohl kaum. du wirst aber mit sichercheit melodien, geschichten und bilder widergeben können. und somit ist die kunst das einzige überhaupt, was unsere gesellschaft erklären und beschreiben kann. soooo nutzlos ist sie wohl doch nicht )))

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